Die Architektin und Kuratorin Paula Nascimento hat ihre Abschlüsse an der Architectural Association School of Architecture, London, und an der London Southbank University gemacht. Sie kuratierte die Installation im öffentlichen Raum The Best Fucking Life (Luanda, 2015) und die Ausstellung zeitgenössischer Kunst Being and Becoming: Complexities of the African Identity (Pretoria, 2016). Außerdem zeichnete sie als Kuratorin für die Projekte Beyond Entropy Angola (angolanischer Pavillon, XIII. Architekturbiennale, Venedig, 2012); Luanda, Encyclopaedic City (angolanischer Pavillon, 55. Internationale Kunstbiennale, Venedig, 2013) Ilha de São Jorge (XIV. Architekturbiennale, Venedig, 2014); sowie für From Hands to Mind (Design after Design – XXI. Triennale in Mailand, 2016) verantwortlich. Nascimento ist Mitbegründerin von Beyond Entropy Africa, einem Forschungsatelier, das sich vor allem mit Architektur, Stadtplanung, bildender Kunst und Geopolitik auseinandersetzt. Sie ist ferner Gründungsmitglied des Kulturkollektivs Pés Descalços (Barfüßige). 2013 wurde sie mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Teilnahme an der Biennale in Venedig und 2015 mit einem Sonderpreis der Organisatoren des arcVision Prize WE-Women for Expo ausgezeichnet. Außerdem gewann sie zwei Mal den angolanischen Preis 35 º Award for Arts and Culture (2013 und 2016).