Chimurenga Bibliothek

Die Chimurenga-Bibliothek ist ein Online-Archiv mit schwarzen Zeitschriften und einer Ausstellungs- und Forschungsmethode von Chimurenga, einem in Kapstadt ansässigen, panafrikanischen Verleger und Sender von Themen, die sich mit Kunst und Politik beschäftigen. Die Chimurenga-Bibliothek versucht, die Bibliothek als ein Labor für erweiterte Neugier, neue Abenteuer, kritisches Denken, Tagträumen, soziopolitische Beteiligung, Feiern und zufällige Durchsicht neu

Mixtapes, Klanglandschaften und das Armutsarchiv: Politik und Poesie der im/mobilisierten ›Halbpolitanisten

»Halbpolitanistische« Kartografien: Die Neuorientierung des Selbst anhand von überholten und neuen Technologien Kürzlich twitterte Momtaza Mehri, die unter ihrem Twitter-Namen @RuddneckRefuge postet: »afrikaner, die aus israel deportiert, in libyen gekidnapped und in italien willkürlich beschossen werden, und die afroeuropäische reisepassclique prahlen immer noch damit, wie kosmopolitisch sie sind.« Über Ozeane und Grenzen hinweg nickten Afrikaner,

Highway Afrika

Die koloniale Phase: zentrifugale Infrastruktur Infrastruktur kann als eins der Hauptinstrumente des Kolonialismus zur Hegemonisierung und Ausbeutung eines Kontinents gelten. Mit Beginn der Kolonialisierung setzten die französischen und britischen, aber auch die belgischen und portugiesischen Kolonialmächte Infrastruktursysteme wie Häfen, Straßen und Eisenbahnstrecken ein, um sich Zutritt zu Territorien zu verschaffen und um wertvolle Ressourcen aus

Geheimnisvolle Mobilität / Historische Mobilität

Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem hässlichen Begriff der „Flüchtlingskrise am Mittelmeer“ als bestätigendem Stellvertreter dafür, worum es bei der Mobilität in Afrika scheinbar geht und unserem Versäumnis, die Mobilität in Afrika so differenziert zu betrachten, wie sie es verdient. Und das trotz der Tatsache, dass wir von einer „Krise“ sprechen, ohne die subversive Bewegung

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land

„Es gibt heutzutage Karten, deren Ansichten nichts mit Oberfläche zu tun haben.“ – Michael Ondaatje Dieser Essay besteht aus drei Teilen, von denen sich jeder auf einige Aspekte der komplexen Beziehung zwischen „zu Hause“ und „in der Fremde“, zwischen „Wurzeln“ und „Wegen“ sowie zwischen „Ausgangspunkt“ und „Bestimmungsort“ konzentriert. Er legt den Schwerpunkt auf einen Aspekt

Urbanität und Raum-Zeit-Inseln in Afrika

Die Mobilität in Afrika ist im Begriff, über Zeit und Raum hinweg das Leben, Gemeinschaften und Vorstellungswelten neu zu gestalten. Da sich das Leben der Menschen an völlig unterschiedlichen Schauplätzen abspielt – in Zusammenhängen, die durch Reisen, Medien und die Verbreitung von Zielen, Erinnerungen und Werten geformt wurden – entsteht eine neue Art mobiler Urbanität