Mpho Matsipa

Mpho Matsipa ist Wissenschaftlerin am Wits City Institute der University of the Witwatersrand, Johannesburg. Sie hat einen Abschluss in Architektur an der University of Cape Town, Kapstadt, und an der University of California, Berkeley, promoviert. Ihre Doktorarbeit The Order of Appearances erforscht die verstrickten Geografien von informellen Stadtstrukturen, urbaner Neugestaltung und die Politik in Bezug auf Rasse, Geschlecht und Ästhetik in der Innenstadt von Johannesburg. Außerdem verfasste Matsipa kritische Essays und Rezensionen zur öffentlichen Kunst, zur Kultur und zum öffentlichem Raum für Art South Africa, The Architectural Review und Thesis 11 (erscheint in Kürze). Sie kuratierte ferner etliche Ausstellungen, darunter jene im südafrikanischen Pavillon bei der XI. Internationalen Architekturbiennale in Venedig (2008). Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin für Architektur und Forschungsstipendiatin an der Graduate School of Architecture, Planning and Preservation (GSAPP) der Columbia University, New York, sowie Kuratorin von Studio-X Johannesburg – einer von der Columbia University geförderten experimentellen öffentlichen Plattform für Architektur und die Stadt.

Andres Lepik

Andres Lepik studierte Kunstgeschichte und schrieb seine Doktorarbeit über Architekturmodelle in der Renaissance. 1994 begann er als Kurator an der Neuen Nationalgalerie, Berlin, wo er für folgende Ausstellungen verantwortlich war: Renzo Piano (2000), Mies van der Rohe – Die Berliner Jahre 1907–1938 (2001, in Zusammenarbeit mit dem MoMA, New York) sowie Content. Rem Koolhaas and AMO/OMA (2003). Zwischen 2007 und 2011 war er Kurator am Department of Architecture and Design am Museum of Modern Art, New York, wo er die Ausstellung Small Scale, Big Change. New Architectures of Social Engagement (2010) konzipierte. 2011/12 war er Loeb Fellow an der Graduate School of Design der Harvard University. 2012 wurde er Professor für Architekturgeschichte und kuratorische Praxis sowie Direktor des Architekturmuseums der TU München. Seitdem präsentiert er dort Ausstellungen wie Afritecture. Bauen mit der Gemeinschaft (2013/14), Lina Bo Bardi 100 (2014) und Francis Kéré. Radically Simple (2016/17).

Teresa Fankhänel

Teresa Fankhänel ist Ausstellungsmacherin und Autorin. Sie arbeitet als Kuratorin am Architekturmuseum der TU in München. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte erwarb sie einen Masterabschluss in Architekturgeschichte der Bartlett School of Architecture, London, und promovierte 2016 zudem an der Universität Zürich. Als kuratorische Assistentin war sie an der Konzeption der Ausstellung Das Architekturmodell – Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie am Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main, beteiligt. Für die Publikation ihres in Kürze erscheinenden Buchs The Miniature Boom. A History of American Architectural Models in the 20th Century erhielt sie ein Stipendium der Graham Foundation.

Ilze Wolff

Zusammen mit Heinrich Wolff leitet Ilze Wolff das Büro Wolff Architects und ist zudem Mitbegründerin von Open House Architecture (OHA), einem Forschungsbüro, das südafrikanische Architektur in Kapstadt dokumentiert und reflektiert. 2016 wurde sie für die Publikation ihrer Doktorarbeit mit dem Titel Unstitching Rex Trueform, der Geschichte einer leer stehenden Bekleidungsfabrik der Moderne in Kapstadt, mit dem internationalen Preis L’Erma C in Rom ausgezeichnet. Zu den wissenschaftlichen Höhepunkten ihrer Karriere gehören der Unterricht an einem Sommerschulprogramm an der Università Iuav di Venezia (IUAV) im Jahr 2013, Venedig, und Vorträge an der Charles Correa Foundation, Goa, 2015, sowie an der Podiumsdiskussion von Architecture Practice and the City an der Columbia University, New York, 2016. Die Arbeiten von Wolff Architects wurden auf der Biennale von Venedig, im Museum of Modern Art, New York, im Louisiana Museum of Art, Humlebæk, bei der Bi-City Biennale of Urbanism/Architecture, Shenzhen, und bei der Chicago Architecture Biennale präsentiert. OHA und Wolff Architects zeigen regelmäßig Ausstellungen und initiieren Interventionen, Publikationen und Gespräche in Zusammenarbeit mit Künstlern und Wissenschaftlern, um so eine beständige öffentliche Kultur zu den Themen Stadt, Raum und Menschsein zu entwickeln.

Jennifer van den Bussche

Jennifer van den Bussche ist die Gründerin und Leiterin von Sticky Situations, einer Non-Profit-Organisation in Johannesburg, die ihren besonderen Schwerpunkt auf kommunaler Entwicklung legt. Als Projektmanagerin mit mehr als fünfundzwanzigjähriger Erfahrung verfügt sie über eine große Kompetenz in der Vermittlung und ferner über einen Hintergrund im Bereich Baugewerbe und Architektur sowie über umfassende Erfahrungen in der kommunalen Entwicklung. Sie setzt ihre Fähigkeiten für die erfolgreiche Umsetzung einer Reihe von Projekten ein, darunter öffentliche Kunst, öffentlicher Raum, Verbesserung der sanitären Situation und Multimediaausstellungen. Van den Bussche studierte Architektur und verfügt über einen Masterabschluss in internationaler und kommunaler Entwicklung der Deakin University, Melbourne. Als Projektmanagerin von Global Studio, einem Aktionsforschungsprogramm zur Entwicklung nachhaltiger Lösungen, trug sie wesentlich zum Erfolg von dessen Veranstaltung bei, die 2007 bis 2009 in Johannesburg stattfand. Zusätzlich zur Koordinierung von Projekten und Aktivitäten von Studio-X in Südafrika – einem globalen Netzwerk von hochentwickelten Forschungslabors, das 2008 von der Graduate School of Architecture, Planning and Preservation (GSAPP) der Columbia University gegründet wurde, um die Zukunft von Städten zu untersuchen – ist Van den Bussche auch Forschungsmitglied des Earth Institute am Centre for Sustainable Urban Design (CSUD) der Columbia University, New York.

Bubblegum Club

Der Bubblegum Club ist eine Agentur für kulturelle Intelligenz in Johannesburg. Ihre Vision ist es, eine andere Lesart der südafrikanischen Kunst und Gesellschaft zu finden, indem sie innovative Kreative und deren Arbeiten präsentiert. Die Haltung der Agentur beruht nicht ausschließlich auf Popularität und sichtbarer Präsenz, sondern zielt auch darauf ab, Einzelpersonen und Gruppierungen, die Leidenschaft und Innovation verkörpern, ins Rampenlicht zu stellen. Zusätzlich zu dieser Rolle als Präsentationsplattform bietet die Agentur eine Bühne für Ideen und Kommentare, die kulturelle Beiträge hervorbringen und fördern.

Exhibition Contributors

Aissata Balde
Blessing Blaai
Chimurenga
Dana Whabira
Doreen Adengo and William Monteith
Emanuel Admassu
Global Africa Lab – Mabel Wilson and Mario Gooden
Issa Diabaté
Jean-Charles Tall
Kirsten Doermann
Njoki Ngumi
Nolan Oswald Dennis
Olalekan Jeyifous
Olawale Lawal
Patricia Anahory and César Schofield Cardoso
Paula Nascimento
Sammy Baloji
Solam Mkhabela
Thembinkosi Goniwe
united4design

DANK

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturstiftung des Bundes: Hortensia Völckers, Alexander Farenholtz, Anja Petzold, Tinatin Eppmann, Katrin Gayda, Marie Haff, Christian Plodeck, Anne Fleckstein

Förderverein des Architekturmuseums der TU München

University of the Witwatersrand: Zeblon Vilakazi (Deputy Vice-Chancellor, Research), Ian Jandrell (Dean, Faculty of Engineering and the Built Environment), Robin Drennan (Research Office), Noëleen Murray (Director, Wits City Institute)

Wits Commercial Enterprise: Pamisha Pillay, Neo Molefe, Andrew Hope-Jones

Goethe-Institut: Norbert Spitz, Lien Heidenreich, Cara Snyman, Anja Göbel, Marie Louise Blaschke, Friederike Möschel, Binta Johanna Ndiaye

Technische Universität München: Gabriele Zechner, Susanna Nwaboudafi, Verena von Mutius, Martin Bichler

African Research Universities Alliance: Professor Ernest Aryeetey