Noland Oswald Dennis ist ein interdisziplinärer Künstler und Wissenschaftler aus Südafrika. Geboren in Lusaka erforscht er das, was er als „schwarzes Bewusstsein für Raum“ bezeichnet – das Material und die metaphysischen Voraussetzungen für die Entkolonialisierung. Sein Interesse gilt den sogenannten räumlichen Randsystemen und der Verknüpfung zwischen materieller Realität und sozialer Fiktion. Derzeit liegt sein Fokus auf Geopolitik als Aspekt geologischer anstelle geografischer Beziehungen: die soziale Produktion der Erde als erster kosmischer Körper und Afrikas als zweiter. Dennis hat einen BAS-Abschluss in Architektur der University of the Witwatersrand, Johannesburg, und ist gegenwärtig ein MSc-Anwärter für das Programm Art, Culture and Technology am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er ist Mitbegründer der dekolonialen Technologieagentur NTU und der Gruppe Jofaji, die Architektur erforscht.